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Dienstag, 29. Juli 2014

Imam

Imam

Imam wegen Demonstration einbestellt

Thailand - Der National Council for Peace and Order (NCPO) bestellte einen schiitischen Imam ein, weil dieser in Bangkok vor der israelischen Botschaft wegen des wieder aufgeflammten Nahostkonflikts eine Anti-Israel-Demonstration organisierte.

Damit verstieß Satienparp Susamran, Vorsitzender des Internationalen Verbandes Al Kids Thailand, gegen das Versammlungsverbot.
Die Demonstration fand am 25. Juli statt, am 28. Juli wurde Satienparp vom Militär in den Bangkoker Army Club einbestellt, um ihm deutlich zu machen, dass es wegen des geltenden Kriegsrechts verboten ist, wenn sich mehr als fünf Personen auf öffentlichen Plätzen versammeln....mehr Wochenblitz

Donnerstag, 24. April 2014

UDD plant kleinere Kundgebungen

Thailand - Die Vereinigte Front für Demokratie gegen Diktatur (UDD) hat beschlossen zwischen 26. April bis 1. Mai kleinere Kundgebungen in sechs Provinzen von Thailand abzuhalten. Diese soll laut der ehemaligen UDD-Vorsitzenden Tida Thawornseth zu einem späteren Zeitpunkt zu einer landesweiten Protestbewegung heranwachsen.....<Wochenblitz>>>

Montag, 24. März 2014

Rothemden und PDRC formieren sich

 Thailand - In Pattaya demonstrierten am 22. März über 10.000 Rothemden, um das Urteil des Verfassungsgerichts zu verurteilen, das die Wahlen vom 2. Februar für ungültig erklärt hatte.

Ebenfalls am Samstag kündigte der Anführer der Anti-Regierungsdemonstranten, Suthep Thaugsuban vom Volksdemokratischen Reformkomitee (PDRC), an, dass er am 29. September, die bislang größte Demonstration organisieren wolle....(Wochenblitz)

Mittwoch, 12. März 2014

UDD-Kundgebung am 15. März in Ayutthaya

Ayutthaya - Die Vereinigte Front für Demokratie gegen Diktatur (UDD) wird am Samstag, den 15. März eine Massenkundgebung im Ayutthaya Sportstadion abhalten. So kündigte es die UDD-Vorsitzende Thida Thawornseth am Dienstag an.

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UDD-Anhänger aus dem ganzen Land würden sich der Kundgebung anschließen, um ihre Unterstützung für demokratische Wahlen und einer gewählten Regierung zu zeigen.
Die UDD wird keinen Premierminister akzeptieren, der nicht durch eine Wahl ernannt wurde. Frau Thida wiederholte ihre Forderung, dass das Volksdemokratische Reformkomitee (PDRC) detaillierte Vorschläge für eine Reform des Landes unterbreiten sollte, anstatt lückenhafte Anregungen mit fehlenden Prinzipien und Argumentationen vorzutragen.
Die UDD ist gegen die Idee eines Volksrates mit einem neutralen Premierminister, weil diese Reformen sich auf die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereichen des Landes beziehen.

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Mittwoch, 29. Januar 2014

Gespaltenes Thailand

Phayao - Ein großes Banner mit einer thailändischen Botschaft, die Übersetzt lautet: "In diesem Land herrscht keine Gerechtigkeit mehr. Gu will das Land spalten", wurde am Dienstag an einer Fußgängerbrücke in der nördlichen Provinz Phayao angebracht. Phayao ist eine Hochburg der Pheu Thai Partei und der Rothemden.

"Gu" ist ein informelles und unhöfliches thailändisches Fürwort, das soviel bedeutet wie "Ich".
Das ein Meter breite und vier Meter lange Banner hängt über der Phahon Yothin Road (Lampang - Phayao) vor der Boonsit Wittaya Schule. Es wurde über ein Plakat für eine Veranstaltung bezüglich des chinesischen Neujahrs das am 31. Januar beginnt angebracht.


Ermittler der Muang Phayao Polizeistation haben von dem Banner Fotos gemacht und werden den Fall untersuchen. Die Fußgängerbrücke befindet sich in der Nähe eines U-Turns, wo viele Autofahrer warten und so das Banner deutlich erkennen konnten.
Phayao ist eine nördliche Provinz und eine Hochburg der Pheu Thai Partei und der Vereinigten Front für Demokratie gegen die Diktatur (UDD). Siriwat Chupamattha ein UDD-Koordinator in Phayao bestritt jegliche Beteiligung an der Anbringung des Banners und sagte, dass er keine Ahnung habe, wer es dort anbrachte.
Er räumte aber ein, dass das Banner von Rothemden aufgehängt worden ist, wisse aber nicht um welche Gruppierung es sich handeln könnte. Herr Siriwat warnte davor, dass die Gräben zwischen den Menschen mit unterschiedlichen politischen Meinungen sich vertiefen und die Vorstellung eines geteilten Thailands in Zukunft mehr Unterstützer finden wird, wenn die Anti-Regierungs-Proteste von dem Volksdemokratischen Reformkomitees (PDRC) weitergeführt werden.

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Freitag, 24. Januar 2014

Symbol des Friedens schief gegangen

Pathum Thani - Eine Gruppe von Demonstranten, die versuchte mit Kerzen ein Friedenssymbol auf der Strasse zu formen, versammelte sich am Dienstagabend in der Provinz Pathum Thani. Aber wie sich herausstellte, handelte es sich um das Logo des deutschen Autobauers Mercedes-Benz.

Die Rund 1.000 Anhänger der sogenannten „Weißhemden“ hatten sich im Distrikt Thanyaburi getroffen und forderten vom Volksdemokratischen Reformkomitee (PDRC), ihre Proteste gegen die Regierung zu beenden.


Die Weißhemden symbolisieren mit ihren Kerzen-Zeremonien den Widerstand gegen gewalttätige Einsätze und einem potenziellen Staatsstreich. Zudem unterstützen sie die demokratischen Wahlen am 2. Februar in Thailand.
Viele hatten ihre Kerzen angezündet und wollten auf dem Untergrund ein Friedenssymbol formen, aber irgendwie bekamen sie es nicht auf die Reihe und am Ende prangte das Logo von Mercedes-Benz auf dem Boden.
Das Foto des unvollständigen Friedenssymbols wurde im Internet auf sozialen Netzwerken sehr oft geteilt, dass von den meisten Betrachtern mit einem Schmunzeln kommentiert wurde. Einer schrieb, dass der deutsche Autohersteller wahrscheinlich die Weißhemden dafür bezahlte, um Werbung zu machen.

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Donnerstag, 23. Januar 2014

50% weniger Touristen in der Provinz Prachuab Khirikhan

Prachuab Khirikhan - Prakitti Arjphan, Vorsitzender der Association of Thai Travel Agents der Provinz Prachuab Khirikhan, gab am Mittwoch, den 22. Januar Medien gegenüber bekannt, dass die politischen Auseinandersetzungen sich mittlerweile deutlich auf den Tourismus in der Region auswirkt.


Touristen aus Thailand wie auch aus dem Ausland bleiben Cha-Am und auch Hua-Hin, den bekanntesten Badeorten der Provinz, fern. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Besucher um die Hälfte reduziert. Der am 22. Januar ausgerufene Notstand betrifft die Provinz Prachuab Khirikhan zwar nicht, trotzdem zeigt sich Prakitti besorgt darüber. Den üblichen Großansturm zum Chinesischen Neujahr steht Prakitti kritisch gegenüber und ist überzeugt, dass die aktuelle Situation das Geschäft sicherlich negativ beeinflussen wird.
Preeda Chaoroenpak, der Besitzer des Ban Maphrao Resorts in der Gemeinde Sai Tong des Bezirks Bang Saphan Noi (Prachuab Khirikhan) sagte Medien gegenüber aus, dass die Belegung in seinem Hotel im Vergleich zum Vorjahr um 80% gesunken ist. Buchungen vor allem aus dem Ausland hat er zwar viele erhalten, doch leider wurden aufgrund der politischen Krise rund die Hälfte wieder  storniert.

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Mittwoch, 22. Januar 2014

„Thailand steht kurz vor der Anarchie“

Die Stellungnahmen von Unternehmern und Touristenverbänden zur Verhängung des Ausnahmezustandes fielen negativ aus. Der thailändische Industrieverband sprach von einem „gescheiterten Staat“ und „Anarchie“. Die Touristenbranche befürchtet weitere Stornierungen.

Unternehmer riefen die Regierung noch am Abend des 21. Januar auf, ihre Entscheidung zu überdenken, denn damit würde der politische Konflikt angeheizt und die Konjunktur weiter geschädigt.
Tanit Sorat, Vize-Vorsitzender des thailändischen Industrieverbandes FTI, sagte, dass der Ausnahmezustand möglicherweise Gewalttätigkeiten auslösen könnte. Sehr viele Sicherheitskräfte müssten mobilisiert werden, weil die Anzahl der Demonstranten weit höher sei als während der Rothemden-Proteste im Jahre 2010.
Tanit sagte klar und deutlich, was er von Thailand hält und ließ keinen Spielraum für Interpretationen: „Was das Vertrauen [der Ausländer in Bezug auf den thailändischen Staat] betrifft, sollten wir darüber gar nicht mehr diskutieren, denn es gibt kein Vertrauen mehr. Thailand ist in den Augen der Ausländer ein gescheiterter Staat, der kurz vor der Anarchie steht.“


Der Präsident des thailändischen Tourismusrates, Piyaman Techapaiboon, sagte, dass die Notstandsverordnung dramatische Auswirkungen auf den Tourismus haben wird, neben Gruppenreisen seien vor allem auch Geschäftsreisende betroffen, die in Gebiete reisen wollen, über die der Ausnahmezustand verhängt wurde. Das sei aber noch nicht alles, denn der Ausnahmezustand gelte auch für den in Samut Prakan gelegenen Flughafen Suvarnabhumi.
Schon vor Verhängung des Ausnahmezustandes wurde bekannt, dass die Chinesen alle Charterflüge nach Thailand gestrichen haben, weil die chinesische Regierung um die Sicherheit ihrer Bürger fürchtet. Es wird geschätzt, dass daher 20% weniger chinesische Touristen nach Thailand kommen als ursprünglich erwartet.
Auch was das chinesische Neujahrsfest betrifft, wird es Einbußen geben. War ursprünglich geschätzt worden, dass zwischen einer halben Million und 600.000 Chinesen die Neujahrsfeierlichkeiten für das Jahr des Pferdes in Thailand verbringen, gehen die zuständigen Behörden davon aus, dass es jetzt nicht mehr als 300.000 sein werden.

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Freitag, 13. Dezember 2013

UDD-Spitzenfunktionäre raten zum Verzicht von roten T-Shirts

Thailand – „Sie können im Herzen ein Rothemden-Anhänger sein, aber bei der jetzigen politischen Lage in Thailand sei es besser dies nicht offenkundig zu zeigen“, warnten Spitzenfunktionäre der Vereinigten Front für Demokratie gegen die Diktatur (UDD).

Thanawut Wichaidit, ein Sprecher der UDD, forderte am Donnerstag alle Mitglieder dazu auf, auf das Tragen von roten T-Shirts zu ihrer eigenen Sicherheit zu verzichten. UDD-Spitzenfunktionäre wären besorgt, dass radikale Gegner der Rothemden versuchen, sie zu attackieren und deshalb habe man sich darauf geeinigt, dass die Menschen ab jetzt keine rote Kleidung mehr tragen sollten, sagte er.

Rothemden im Rajamangala National Stadion an der Ramkhamhaeng Road

Das bedeute aber nicht, dass es keine Rothemden mehr gibt, fügte Thanawut hinzu.
Die UDD hält sich nach den Auseinandersetzungen mit den Anti-Regierungs-Demonstranten auf der Ramkhamhaeng Road in Bangkok zurück. Auch eine geplante Kundgebung in Ayutthaya am 10. Dezember, dem Tag der Verfassung, wurde abgesagt, um weitere Konfrontationen mit den Gegnern der Regierung zu

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Dienstag, 10. Dezember 2013

Nicht nur in Bangkok wurde demonstriert

Thailand - Zehntausende von Anti-Regierungs-Demonstranten schlossen sich am Montag in mehreren Provinzen zur Unterstützung der Proteste in der Hauptstadt zusammen, wo eine geschätzte Zahl von mehr als 150.000 Menschen zu den Regierungsvierteln marschierten, um das Thaksin-Regime ein für allemal aus dem Parlament zu jagen.

Die Demonstrationen in den Provinzen Surat Thani, Trang, Chumphon, Nakhon Ratchasima, Pattani, Yala, Phitsanulok, Phayao und Chon Buri erwachten zu Leben, als Premierministerin Yingluck Shinawatra die Auflösung des Repräsentantenhauses ankündigte.
Mehr als 30.000 Protestler versammelten sich vor der Provinz Halle in Surat Thani und rund 100 Staatsbedienstete im Gebäude legten ihre Arbeit nieder und schlossen sich dem Protest an.

Chumphon

In Trang gingen mindestens 10.000 Menschen auf die Strasse, um die Auflösung des Parlaments zu feiern und warten jetzt auf die nächsten Schritte des People's Democratic Reform Committee's (PDRC).
An anderen Orten, wie Chumphon, wurden traditionelle Manora-Tanz-Shows vor etwa 7.000 bis 8.000 Demonstranten vorgeführt, deren Inhalt die Regierung verspottete. Das Verwaltungsgebäude wurde wegen der Kundgebung geschlossen.
Über 5.000 Befürworter Sutheps haben den Komplex der Provinzverwaltung in Pattani umgeben. Sie fordern, dass Yingluck als Chef der Übergangs-Regierung zurücktritt. Auch in Yala protestierte eine vergleichbar große Gruppe von Menschen vor dem Regierungsgebäude und hinderte Beamte daran, das Gelände zu betreten.
In Nakhon Ratchasima waren rund 1.500 Menschen auf der Strasse und marschierten zur Zentrale des Polizeipräsidiums (Region 3) und anderen staatlichen Behörden.
Kleinere Gruppen von Anti-Regierungs-Demonstranten versammelten sich in den Provinzen Phitsanulok, Phayao und Chon Buri.

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Donnerstag, 28. November 2013

Aktuelle Hinweise (Stand: 30.11.2013)



In verschiedenen Bereichen Bangkoks, insbesondere bei Regierungseinrichtungen finden derzeit politische Demonstrationen statt. Die thailändischen Behörden haben für das gesamte Stadtgebiet sowie für an Bangkok grenzende Provinzen ein besonderes Sicherheitsregime nach dem "Internal Security Act" verhängt. Angesichts dieser Lage wird dringend geraten, diese Demonstrationen wie auch jegliche Menschenansammlungen im Bangkoker Stadtgebiet zu meiden. Dies kann auch für die von Touristen regelmäßig besuchten Sehenswürdigkeiten oder die Zufahrt zu diesen Orten gelten.
Vereinzelt kommt es auch zu Demonstrationen vor Regierungseinrichtungen in den Touristengebieten im Süden Thailands wie Phuket und Krabi.

Es wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.

Stand 30.11.2013
(Unverändert gültig seit: 27.11.2013)

Chumphon: 5.000 Thaksin-Gegner versammeln sich vor Regierungskomplex

Chumphon - Der Eingang des Regierungskomplexes der Provinz Chumphon wird zurzeit von ca. 5.000 Demonstrationen belagert. Mit der Besetzung hindern die Demonstranten die Stadtbeamten gezielt an derDienstleistung  für die aktuelle Regierung von Yingluck Shinawatra.

 
Es handelt sich hierbei um eine möglicherweise langfristige Aktion, da die Demonstranten bereits den Aufbau einer Bühne planen, wie in der Hauptstadt Bangkok. Gemäß Ankündigungen wird die Zone erst nach dem Rücktritt der Regierung freigegeben.
Lediglich zwei Behörden werden der Zutritt und die Weiterführung ihrer Arbeiten erlaubt. Es handelt sich hierbei um das Gericht- und das Polizeidepartement.

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Mittwoch, 27. November 2013

Mitteilung des Deutschen Botschafters


Liebe Landsleute,
Sie haben in den vergangenen Tagen die Verschärfung des Tones der politischen Auseinandersetzung in Thailand und speziell in Bangkok mitverfolgt. Der vorläufige Höhepunkt der gegen die Regierung gerichteten Proteste war die Besetzung des Finanzministeriums und das Eindringen von Demonstranten in den Außenbereich des Außenministeriums. Weitere Aktionen sind geplant.
Die Proteste fanden in einer angespannten Atmosphäre statt, nur in vereinzelten Fällen ist es zur Anwendung von Gewalt gekommen.
Die Regierung verfolgt bisher eine Strategie der Deeskalation.
Die Botschaft beobachtet  die Entwicklung der Situation mit großer Aufmerksamkeit.
Ich möchte Ihnen heute das Studium der Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ThailandSicherheit.html ) sehr ans Herz legen. Diese werden auf Grund der Lageeinschätzung  der Botschaft bei Bedarf  tagesaktuell herausgegeben. Bei einer Verschärfung der Lage werde ich Sie natürlich auch auf diesem Wege weiter unterrichten.
Leider haben sich von den vielen, in Thailand lebenden Deutschen, nur verhältnismäßig wenige in unserem Krisenvorsorgesystem ELEFAND registriert. Diesen Brief erhalten Sie unmittelbar, wenn Ihnen Ihre Sicherheit und zuverlässige Informationen durch die Botschaft die 10 Minuten um sich zu registrieren wert sind. Bitte werben Sie auch in Ihrem Bekanntenkreis dafür, dass sich möglichst viele unserer Landsleute in die Krisenvorsorgeliste  eintragen. Unter dem link:   http://www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/04/Krisenvorsorge/0-Krisenvorsorge.html
finden Sie alles Wissenswerte hierzu.

Herzliche Grüße
Ihr Rolf Schulze

Montag, 25. November 2013

Demonstranten stürmen das Außenministerium in Bangkok

Zehntausende Regierungsgegner sind in Bangkok auf die Straße gegangen, sie stürmten das Finanz- und das Außenministerium. Der Zorn richtet sich gegen die Ministerpräsidentin, die viele für eine Marionette des gestürzten Regierungschefs halten.
Bei den regierungsfeindlichen Protesten in Thailand haben Hunderte Demonstranten am Montag das Außenministerium in Bangkok gestürmt.....

Ganzen Artikel lesen bei: (FOCUS ONLINE)   Ganzes Blog anschauen ().....

Montag, 11. November 2013

Der Tag der Entscheidungen


Rothemden machen mobil
An diesem Tag, dem 11. November, werden zwei Entscheidungen erwartet: Zum einen wird um 16 Uhr thailändischer Ortszeit der Internationale Gerichtshof in Bezug auf den Tempel Preah Vihear Urteil sprechen. Zum anderen wird der Senat über das umstrittene Amnestiegesetz abstimmen.
Es ist nicht auszuschließen, dass es heute zu einer Konfrontation zwischen Sympathisanten Thaksins und dessen Gegnern kommen wird. Es kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Protesten gegen Kambodscha kommt, falls das Urteil des Internationalen Gerichtshofes zu Ungunsten Thailands ausfällt.

Demonstrationen in Bangkok
Nachdem am 8. November kein Quorum erreicht werden konnte, wird der Senat am heutigen Tage erneut über das umstrittene Amnestiegesetz abstimmen. Der Ausgang ist offenauch wenn die Regierungskoalition signalisierte, die Gesetzesvorlage nach etwaiger Zurückweisung erst einmal auf Eis zu legen.

Protest der Demokratischen Partei
Der Protest der oppositionellen Demokratischen Partei, die jetzt unter Ex-Vize-Premierminister Suthep Thaugsuban als außerparlamentarische Opposition agiert, findet am Demokratie-Denkmal auf der Ratchadamnoen Avenue statt. Es soll sich nach letzten Angaben um rund 13.000 Demonstranten handeln.

Demonstration am Demokratie-Denkmal
Demonstration am Demokratie-Denkmal

Unterstützt werden sie durch diverse Gruppierungen wie der „Dhama Army“ und der „Volksdemokratischen Bewegung zum Sturze des Thaksinismus“. Hier soll es sich um einige Tausend Demonstranten handeln, die nicht nur gegen die Amnestie protestieren wollen, sondern das „Thaksin-Regime“ stürzen wollen. Mehrere Proteste sollen von diesen und anderen Gruppen in den Gebieten Silom, Asoke, Sapan Khwai und Ratchadapisek stattfinden, bevor diese Gruppierungen zur Ratchadamnoen Avenue marschieren. Ein von Suthep gesetztes Ultimatum läuft um 18 Uhr ab.

PAD meldet sich zurück
Gleichzeitig meldeten sich zwei ehemalige PAD-Führer zu Wort, nachdem sie sich aus der Politik weitestgehend zurückgezogen haben. Die Gelbhemden sind mit die schärfsten Gegner Thaksins und erklärten, sie würden am 11. November ihren Standpunkt und ihre weiteren Pläne bekannt geben.

Rothemden machen mobil
Ferner machen die Rothemden mobil. Die Thaksin-Unterstützer hielten am 10. November eine Kundgebung am Mueangthong Fußballstadion ab. Es sollen rund 50.000 Teilnehmer gewesen sein, die für den heutigen Tag Gegendemonstrationen organisieren und die Regierung unterstützen wollen.
Die Rede der Rothemden-Führerin Tida Tawornseth klang wie eine Kampfansage: „Die konservative Bewegung versucht pro-demokratische Bewegungen wie unsere in die Schranken zu verweisen. Daher müssen wir unsere Bewegung verstärken und gegensteuern. Das ist ein Signal für neue Kämpfe.“

Vorsorglich wurden in Bangkok nahe der Ratchadamnoen Avenue 15 Schulen geschlossen.
Auch in den Provinzen sollen sowohl von Thaksin-Gegnern als auch Rothemden Demonstrationen organisiert werden.

Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes
Heute wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag über den Khmer-Tempel Preah Vihear entscheiden, hier insbesondere über ein zwischen Thailand und Kambodscha umstrittenes 4,6 Quadratkilometer großes Gebiet, das den Tempel umgibt.

Mit der Urteilsverkündung wird um 16 Uhr thailändische Zeit gerechnet.
Mit der Urteilsverkündung wird um 16 Uhr thailändische Zeit gerechnet.

In den Provinzen Sisaket und Buriram wurden Schulen geschlossen und Armeeeinheiten verstärkt. Evakuierungspläne wurden vorgelegt, die Anwohner an der Grenze auf das Schlimmste vorbereitet. Die Behörden scheinen Artilleriegefechte mit Kambodscha und andere Kampfhandlungen nicht ausschließen zu wollen. Vize-Verteidigungsminister Yuthasak Sasiprapha sagte am 10. November, er sei sicher, dass es in der Grenzregion friedlich bleibe.
In Bangkok wurden ebenfalls am 10. November zusätzliche Barrikaden aufgestellt, um die kambodschanische Botschaft an der Pracha-Uthit Road im Bezirk Wang Thonglang besser schützen zu können. Die Behörden wollen nicht ausschließen, dass die Botschaft von wütenden Demonstranten angegriffen wird, falls das umstrittene Gebiet in Tempelnähe Kambodscha zugeschlagen wird. Die Barrikaden werden von zusätzlichen Polizeieinheiten bewacht.

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