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Dienstag, 5. August 2014

Hochwasser: Zehntausende betroffen

Zehntausende Menschen vom Hochwasser betroffen
 
THAILAND: Vom Hochwasser im Nordosten des Landes sind Zehntausende Menschen betroffen. Und die Meteorologen sagen weitere heftige Regenfälle voraus, besonders für die Provinzen Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Amnat Charoen, Ubon Ratchathani, Chanthaburi und Trat....mehr DER FARANG

Montag, 4. August 2014

Ubon Ratchathani: Katastrophenzone

Ubon Ratchathani zur Katastrophenzone erklärt


Ubon Ratchathani - Angesichts der tobenden Überschwemmungen, hat Ubon Ratchathanis Gouverneur Serm Chainarong 17 Distrikte der Provinz zur Katastrophenzonen erklärt.

Die Distrikte sind wie folgt: Khemarat, Trakan Phuet Phon, Don Mot Daeng, Tan Sum, Lao Suea Kok, Mueang Ubon Ratchathani, Warin Chamrap, Samrong, Na Yia, Sawang Wirawong, Phibun Mangsahan, Sirindhorn, Thung Si Udom, Det Udom, Nam Yuen, Na Chaluai und Khong Chiam....mehr Wochenblitz

Freitag, 25. Juli 2014

Überschwemmung

Überschwemmungen in fünf Provinzen

Thailand - Anhaltende Regenfälle haben Überschwemmungen in 13 Distrikten von fünf Provinzen im Nordosten von Thailand verursacht. Dies teilte der Direktor des Katastrophenschutzamtes, Chatchai Phromlert, am Donnerstag mit. Die betroffenen Provinzen sind Sakon Nakhon, Prachin Buri, Si Sa Ket, Ubon Ratchathani und Yasothon.....mehr Wochenblitz

Mittwoch, 6. November 2013

Staudamm: Anwohner wollen Antworten auf lähmende Überschwemmungen und Dürren

Nakhon Sawan - Die meisten der rund 2.000 Einwohner, die eine öffentliche Anhörung zu dem umstrittenen Staudammprojekt am Montag besuchten, sind der Meinung, dass der Damm die Überschwemmungen und Dürren in der Provinz Nakhon Sawan mindern könnte. Sie forderten daher von der Regierung mit dem Bauvorhaben zu beginnen.

Das Büro des National Water and Flood Management Policy (OWFMP) hatte die Anwohner vor Ort in die Nakhon Sawan Rajabhat Universität eingeladen, um ihre Meinung über den Staudamm anzuhören, der Teil einer Wasserbewirtschaftung ist für die 350 Milliarden Baht von der Regierung zur Verfügung gestellt worden sind.
Der Damm wurde von der königlichen Abteilung für Bewässerungstechnologien (RID) vorgeschlagen, der im Mae Wong Nationalpark im gleichnamigen Bezirk der Provinz Nakhon Sawan gebaut werden soll.


Die meisten der Teilnehmer stammten aus dem Bezirk Lat Yao entlang des Mae Wong Flusses stromabwärts. Die Region wurde wiederholt vom Hochwasser betroffen und Behörden behaupteten, dass der Damm das Problem lösen könnte.
Die Vorstellung des Projekts mit einem Kostenaufwand von 13 Milliarden Baht begann mit einer 60-minütigen Video-Präsentation. Bei einem ersten Gespräch sprachen sich 20 Einwohner für das Bauvorhaben aus und nur drei stimmten dagegen. Viele weitere Bewohner brachten ihre Unterstützung für den Damm in einer Nachmittagssitzung.
Der stellvertretende Premierminister Plodprasop Suraswadi, der für die Wasserbewirtschaftung verantwortlich ist, nahm ebenfalls an der Sitzung teil. Wachira Rengkasikorn, Vorsitzender der Tambon Sakaew Administrative Organisation in Lat Yao, erklärte, dass die Region jedes Jahr von Überschwemmungen und Dürren betroffen sei. Diese kosten den Gemeinden rund 7 Milliarden Baht in Schadensbegrenzung, wenn die 200.000 Rai Reisfelder unter den Naturkatastrophen leiden.
Nach Gutachten werden wohl nur 2 Prozent im Nationalpark durch den Staudamm überschwemmt werden. Adisak Chantanuwong, Generalsekretär einer Umweltschutzgruppe, beschuldigte die Regierung, den Vorteil des Dammes übertrieben darzustellen. Er ist der Meinung, dass der Damm sowohl die Überschwemmungen und Dürren nicht verhindern könnten, weil der Mae Wong Fluss nicht der einzige ist, der durch den Bezirk Lat Yao fließt. Die sollte daher aandere Optionen als den Damm in Betracht ziehen.
Herr Adisak kritisierte auch die öffentliche Anhörung, da die Regierung es versäume, alle Menschen erreicht, die durch den Staudamm und andere Projekte im Rahmen der Wasserbewirtschaftung betroffen sein werden.
Wasana Autsaranurak, Vorsitzende des Ausschusses der Handelskammer in Nakhon Sawan, war von der Regierung enttäuscht. Sie sagte, dass die Regierung den Einwohnern nicht die notwendigen Informationen über das Staudammprojekt vor der mündlichen Verhandlung gab. Details würden zurückgehalten, damit niemand weiß, wie sie beeinflusst werden.
Supoj Tovichakchaikul, Generalsekretär des OWFMP, erklärte hingegen, dass er mit den öffentlichen Anhörungen, die bisher in acht von insgesamt 36 Provinzen abgehalten wurden, zufrieden sei. Er glaubt, dass die Bevölkerung nun ein besseres Verständnis über die Wasserbewirtschaftung habe. Am 6. Dezember dieses Jahres sollen diese abgeschlossen sein und die Ergebnisse sollten dann innerhalb von 15 Tagen vorliegen. Bis Mitte Januar 2014 wird die Regierung die Verträge mit den Unternehmen unterzeichnen, die für die Bauvorhaben ausgesucht wurden.

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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Noch 5 Bezirke in Korat vom Hochwasser betroffen

Nakorn Ratchasima - Nachdem sich die heftigen Regenfälle der vergangenen Wochen in Thailand relativiert haben, gab es erste Zahlen über das Ausmaß in der Provinz Nakorn Ratchasima.

31 von 32 Bezirken waren von dem Regenwasser betroffen. Das Hochwasser dehnte sich über 190.498 Rai in 244 Gemeinden bzw. über 2.423 Wohnsiedlungen aus. 255.564 Personen waren direkt vom Hochwasser betroffen. Für fünf Personen endete dies mit dem Tod.
Die Situation sah am vergangenen Wochenende bedeutend besser aus. Da waren nur noch fünf Bezirke vom Hochwasser betroffen. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Wasser auch in diesen Gebieten bis zum 30. Oktober 2013 zurückziehen sollte. Bei den betroffenen Bezirken handelt es sich um Chalerm Prakiat, Phimai, Chumphuang, Lamthamenchai und Muang Yang.

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Dienstag, 22. Oktober 2013

Hochwassersituation scheint sich zu entspannen


Thailand - Nachdem weite Teile Thailands in den letzten Wochen oder gar Monaten von heftigen und teilweisen fast unendlichen Regenschauern heimgesucht wurde, gab es am Montag zwischendurch einen Lichtblick. Der Regen hat nämlich seit zwei Tagen ausgesetzt, worauf das Hochwasser sich in vielen Gebieten bereits zurückzog.

In Korat konnte beispielsweise das Hua Talay Hospital den Betrieb wieder fortsetzen, nachdem es zuvor aufgrund der enormen Wassermassen in der Umgebung stillgelegt werden musste. Trotzdem steht das Wasser in fünf Landkreisen des Bezirks Muang von Korat stellenweise noch bis zu 50 cm hoch.
In der Industriezone Amatanakorn von Chonburi sank der Pegel in den letzten zwei Tagen erfreulicherweise um bis zu 20 cm. Sollte das Wetter weiterhin trocken bleiben, so wird die Region in ca. drei Tagen trocken sein. Bleibt zu hoffen, dass die Anwohner der betroffenen Gebiete zur Ruhe kommen.

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Freitag, 18. Oktober 2013

Hochwasser: Todesopfer jetzt bei 68

Thailand - Insgesamt 68 Menschen sind durch das Hochwasser bisher ums Leben gekommen, die seit dem 17. September 359 Bezirke in 46 Provinzen Thailands überschwemmten, erklärte Herr Chatchai Promlert, Generaldirektor des Disaster Prevention and Mitigation Department am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.


Das Hochwasser ist in 24 Provinzen bereits zurückgegangen. In den restlichen 22 Provinzen sind immer noch über 4.100 Städte überflutet. Mehr als 670.000 Menschen in 230.000 Haushalten sind betroffen. Die am härtesten getroffenen Provinzen sind Prachin Buri und Chachoengsao.
Weniger schwerwiegende Überschwemmungen herrschen derzeit noch in den Provinzen Ayutthaya, Nakhon Nayok, Nakhon Ratchasima, Khon Kaen, Buri Ram und Ubon Ratchathani.
In Phitsanulok, Phichit, Chaiyaphum, Si Sa Ket, Saraburi, Lopburi, Angthong, Suphanburi, Pathum Thani, Nonthaburi, Chonburi, Samut Prakan, Nakhon Pathom und Phetchaburi ist das schlimmste noch nicht überstanden, aber man hofft das sich die Situation in den kommenden Tagen bessern wird.

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Mittwoch, 16. Oktober 2013

Historischer Park von Ayutthaya erneut überschwemmt

Ayutthaya - Nach Angaben des Gouverneurs von Ayutthaya stehen große Teile der Tempel des weltberühmten Historical Parks erneut unter Wasser ... und das, obwohl die nach der 2011er Jahrhundertflut durchgeführten Arbeiten des Department of Fine Arts zur Wiederherstellung der beschädigten Anlagen noch gar nicht abgeschlossen werden konnten.


"Insgesamt stehen in mehreren Gebieten Ayutthayas 50.000 Häuser, 100.000 Rai (16.000 Hektar) an Reisfeldern sowie diverse Teile des Historical Parks und verschiedener Gewerbegebiete unter Wasser", sagte Gouverneur Witthaya Pewpong auf einer Pressekonferenz vor Journalisten.
Neben dem Chao Phraya seien auch die drei anderen aus dem Norden kommenden Flüsse (Pasak, Noi und Lopburi) über die Ufer getreten und hätten in 11 der 16 Distrikte für Überschwemmungen gesorgt. Etwa 170.000 Menschen in 786 Dörfern in 122 Gemeinden seien von dem Hochwasser betroffen. Die Versorgungslage sei schlecht und man hoffe und bete, dass es Ende des Monats überstanden sei.
Glücklicherweise hätten die Reisbauern der betroffenen 16.000 Hektar noch ihre zweite Ernte abschließen können, bevor die Felder überflutet worden seien.
Die Schäden, die das Hochwasser in Industriegebieten, in Wohnhäusern und vor allem in den noch gar nicht fertig restaurierten Tempelanlagen des Historical Parks angerichtet habe, könne man noch gar nicht abschätzen, sagte Herr Witthaya.

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Dienstag, 15. Oktober 2013

25 Provinzen immer noch überflutet - 42 Todesopfer

Bangkok - Die Zahl der Toten bei der diesjährigen Hochwasser-Krise ist auf 42 angestiegen. Immer noch sind 25 Provinzen in Thailand von Überflutungen betroffen.


Die aktuelle Situation beeinflusst fast eine Millionen Menschen in über 5.500 Städten und Dörfern von 116 Bezirken. Etwa 7.300 Flutopfer mussten in sicheres Gelände evakuiert werden.
Das Hochwasser hat mittlerweile in 17 Provinzen nachgelassen. Die Provinzen sind Chiang Mai, Mae Hong Son, Phayao, Lampang, Kamphaeng Phet, Uthai Thani, Kalasin, Mukdahan, Amnat Charoen, Chumphon, Prachuap Khiri Khan, Ranong, Yasothon, Nakhon Sawan, Chanthaburi, Kanchanaburi und Ratchaburi.

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Freitag, 11. Oktober 2013

Hochwasser in Thailand bleibt kritisch

Bangkok - Generaldirektor Chatchai Phromlet des Katastrophen Schutzamtes erklärte am Montag, dass die Flut-Situation in 183 Bezirken von 28 Provinzen landesweit kritisch bleibt. Rund eine halbe Million Haushalte sind betroffen.

An mehr als 40.000 Flutopfer in den 28 Provinzen wurden Lebensmittel verteilt. An den wichtigsten Stellen entlang der Flüsse wurden Sandsack-Barrieren errichtet. Herr Chatchai sagte, dass betroffene Menschen in den zentralen, südlichen und östlichen Regionen des Landes über die nächsten Tage mit weiteren starken Regenfällen zu rechnen haben.

Menschen in Lop Buri, die stromabwärts des Pasak Jolasid Staudammes leben, wurden vor einem Ansteigen des Hochwassers gewarnt

Die Situation in mehreren östlichen Provinzen blieb auch am Mittwoch immer noch kritisch, mit vielen Menschen die von der Außenwelt abgeschnitten sind (WOCHENBLITZ berichtete http://bit.ly/1bILhCh). Für die Bewohner in Kabin Buri und anderen Bezirken in der Provinz Prachin Buri, die bis zu ihrer Brust im Wasser stehen, wurde vorhergesagt, dass an diesem Freitag das Flutwasser möglicherweise weiter ansteigen wird. Das ablaufende Wasser aus den Bereichen in Aranyaprathet (Sa Kaeo) fließt Richtung Kabin Buri und wird am Freitag dort erwartet.
In der Provinz Chonburi sind zwei Fabriken des Amato Nakorn Industriegebiets für zwei Tage geschlossen worden (WOCHENBLITZ berichtete http://bit.ly/17YUTF0).
In der Zentral gelegenen Provinz Ratchaburi sind Strassen in einem Naturschutzgebiet unpassierbar geworden. Dort sind etwa 130 Studenten, die den Wald verlassen wollten, abgeschnitten worden. Rettungskräfte waren in der Lage eine temporäre Brücke aufzubauen, um den Studenten zu helfen.
Behörden in der nördlichen Provinz Phichit haben in der Zwischenzeit eingeräumt, dass es ein paar Wochen dauert, bis das Hochwasser sinken wird. Mehr als 20.000 Rai (ca. 8.000 Hektar) von Reisfeldern sind mittlerweile seit einer Woche überschwemmt.
In Bangkok hat der Staatssekretär des Innenministeriums, Herr Wiboon Sanguanpong, am Mittwoch die Gouverneure der betroffenen Provinzen während einer Sitzung aufgefordert, den Menschen schnellst möglich Hilfe zukommen zu lassen.

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29 Provinzen vom Hochwasser betroffen... BKK in Bereitschaft

Bangkok - Nach Angaben des National Disaster Warning Centers (NDWC) leiden in Thailand zur Zeit 1,7 Millionen Menschen in 29 Provinzen unter dem Hochwasser. Somsak Kaosuwan, Leiter des NDWC, erklärte auf einer Pressekonferenz, man könne die betroffenen Gebiete in 3 Zonen aufteilen: 1. schlimme Überschwemmungen, 2. moderate Überschwemmungen, 3. kleinere Überschwemmungen. „In 3 der 29 Provinzen leiden die Menschen eindeutig unter schlimmen Überschwemmungen; und zwar in Sa Kaeo, Prachin Buri und Chachoengsao.


Moderate Überschwemmungen erleben wir zur Zeit in Buri Ram, Ubon Ratchathani, Si Sa Ket, Surin, Chaiyaphum, Ayutthaya, Ang Thong, Suphan Buri, Sing Buri, Chon Buri, Nakhon Sawan, Chai Nat, Nakhon Nayok, Ratchaburi und Pathum Thani.
Lop Buri, Khon Kaen, Rayong, Chanthaburi, Kanchanaburi, Saraburi, Yasothon, Phitsanulok, Phichit, Phetchabun und Samut Prakan wurden dagegen bisher nur von kleineren Überschwemmungen heimgesucht“, sagte Herr Somsak vor Journalisten.
Bangkok habe bisher großes Glück gehabt, erklärte der NDWC-Chef, da die „magische 2 Meter Grenze“ des Chao Phraya bisher nicht überschritten worden sei, doch wahrscheinlich werde dies irgendwann in den kommenden 7 Tagen passieren, voraussichtlich zwischen dem 15. und 17. Oktober.
Herr Somsak wies darauf hin, dass es zumindest die Gemeinden an den Chao Phraya Flussufern in Bangkok und Nonthaburi treffen werde und riet den Anwohnern, sich so früh wie möglich auf die anstehenden Überschwemmungen vorzubereiten. „Die Behörden in Bangkok sind in Bereitschaft. Man weiß, dass es noch nicht überstanden ist“, betonte Herr Somsak.

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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Flutopfer allein gelassen

Prachinburi - Die Flutopfer im Bezirk Kabinburi in der Provinz Prachinburi fühlen sich allein gelassen, weil die Behörden nicht viel gegen das Hochwasser unternehmen. Eine 55 Jahre alte Einwohnerin berichtete am 8. Oktober, dass Kabinburi dieses Jahr vom schlimmsten Hochwasser seit 40 Jahren heimgesucht werde. Die Behörden haben Essensmarken an die Bewohner ausgegeben, aber keine Lebensmittel. Um die Marken einzulösen, müssen die Bewohner durch die immer weiter ansteigenden Fluten waten.

Der Polizeibeamte Pinthong Thepthong vom Polizeirevier in Kabinburi bestätigte, dass keine Boote vorhanden sind, obwohl es in Kabinburi jedes Jahr Überschwemmungen gibt. Die Bewohner seien auf Boote angewiesen, die von privaten Hilfsorganisationen gespendet wurden. Es wurden auch keine Boote entsandt, um Senioren in Sicherheit zu bringen.

Seit drei Wochen steht das Wasser in Kabinburi
 
Pinthong, selbst vom Hochwasser betroffen, beklagte sich, dass er in den letzten Wochen vier Pakete Trinkwasser erhalten habe. Das sei alles gewesen. Das Wasser kam am 20. September, teilweise steht es bis zu 1,70 Meter hoch.
Anan Arsa, ein 30 Jahre alter Rettungshelfer, berichtete über mangelnde Zusammenarbeit zwischen Behörden und seiner Stiftung. Gemeindevorsitzende würden Hilfe ablehnen, sofern sie nicht selbst vom Hochwasser betroffen sind. Sie würden sich auch kein Bild von der Lage machen, selbst wenn hochrangige Politiker persönlich erscheinen.
Anans Stiftung übergibt Lebensmittel an Soldaten, die den Anwohnern helfen. Deren Versorgungslage ist schlecht. Ein Kommandeur, der namentlich nicht genannt werden wollte, berichtete, dass seine Männer vom frühen Morgen bis mittags ohne Verpflegung arbeiten. Das Bezirksamt teilte auf Nachfrage mit, es sei für die Verpflegung der Soldaten nicht zuständig, die zudem auch nicht genügend Boote haben, um den Einwohnern zu helfen.

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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Schwere Überschwemmungen in Chonburi und Rayong

Chonburi - Chonburis Governeur Komsan Ekachai bezeichnete auf einer Pressekonferenz die Lage in vier Distrikten der Ostküstenprovinz als kritisch. „Die diesjährigen Überschwemmungen in Phanat Nikhom, Bo Thong, Phan Thong und Ko Chan übertreffen in einigen Gemeinden sogar die Schäden der 2011er Flut. In zahlreichen Dörfern Phanat Nikhoms hat das Wasser eine Höhe von über 50 cm erreicht“, sagte der Gouverneur vor Journalisten.
 
Da in mehreren Gemeinden nun auch die Lebensmittel knapp geworden sind, mussten die Behörden bereits erste Hilfsmaßnahmen organisieren und Versorgungspakete, die in mehreren Schulen der weniger betroffenen Distrikte von freiwilligen Helfern zusammengestellt wurden, an hunderte isolierter Familien liefern lassen.


Herr Komsan betonte, die Lage sei zwar kritisch aber glücklicherweise noch nicht außer Kontrolle geraten, wie z.B. in der von der Außenwelt komplett abgeschnittenen Provinz Sakaeo.
Bedrohlicher als in Chonburi sieht die Lage dagegen in mehreren Distrikten der benachbarten Provinz Rayong aus. Dort stehen nach Angaben lokaler Medien nicht nur zahlreiche Obst und Gummifelder sondern auch mehrere Dörfer vollständig unter Wasser. Angeblich mussten 3 Dörfer inzwischen evakuiert werden, nachdem das Wasser eine Höhe von über einem Meter erreichte und der Strom komplett ausfiel. Etwa 800 Personen mussten in Schulen und Tempeln benachbarter Distrikte untergebracht werden.
Rayongs Governeur Vichit Chatpaisit (im Bild links) ruderte mir einer Delegation von Beamten in Booten durch die betroffenen Gebiete, um sich ein Bild über das Ausmaß der Schäden zu machen.

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