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Freitag, 1. August 2014

Muster-Thailänder

Erziehung von "Muster-Thailändern"

Samstag, 20. Juli 2013

Von Schulden geplagte Farmer fordern Hilfe von der Regierung

Ayutthaya - Rund 400 Farmer, geführt von Yosawat Chaiwattanasirikul, versammelten sich am Freitagmorgen auf dem Asia Highway in Front des Regierungsgebäudes der Provinz Ayutthaya und forderten Unterstützung von den Behörden wegen ihrer immer weiter ansteigenden Schulden.

Sie appellierten an die mobile Kabinetts-Sitzung in Ayutthaya, ihre Probleme anzusprechen und Wege zu finden, um den verschuldeten Bauern zu helfen. Mehr als 100 Polizisten wurden vor Ort eingesetzt, denn die Farmer blockierten die Autobahn in beide Fahrtrichtungen, was zu einem immensen Verkehrsstau führte. Autofahrern wurde abgeraten, den Asia Highway zu nutzen, bis die Demonstration sich auflöst.
Premierministerin Yingluck Shinawatra wird am kommenden Dienstag mit ihrem mobilen Kabinett eine Sitzung in der Rajamangala Universität für Technologie in Ayutthaya abhalten. Ob die Bauern sich Gehör verschafft haben, wird sich dann zeigen, wenn Yingluck an das Rednerpult tritt.

Text u. Bilder: Wochen Blitz....

Montag, 15. Juli 2013

Vor- und Nachteile der Tablet-PCs in den Schulen

Thailand - Während die Regierung weiterhin bemüht ist, ihr Wahlversprechen umzusetzen, indem sie jeden Schüler mit einem Tablet-PC ausstatten will, wird ein Jahr nach Einführung ein vorläufiges Fazit gezogen. Einige Probleme sind immer noch nicht gelöst.
 
Letztes Jahr bekamen rund 860.000 Erstklässler im ganzen Land Tablet-PCs, das Budget hierfür betrug über 1,7 Milliarden Baht.
Es gab Vorbehalte, insbesondere, weil die Schüler noch sehr jung waren, nicht älter als sechs oder sieben Jahre.
Kritiker wiesen auf negative Aspekte hin, dazu gehörten mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit, aber auch Spielsucht.
Die chinesische Firma Shenzhen bekam nach einer Ausschreibung den Zuschlag und lieferte die Tablets zu einem Preis von rund 2600 Baht pro Stück. Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre.
Am 23. Mai letzten Jahres wurden die ersten 2000 Geräte geliefert und in der Folge an Schulen verteilt. In den meisten Schulen werden die Tablets eine Stunde pro Tag eingesetzt.
Nach einer Umfrage des Nationalen Amtes für Statistik, die zwischen Januar und März durchgeführt wurde, waren fast 9% der gelieferten Tablets fehlerhaft. Bildschirme funktionierten nicht, es gab Batterieprobleme und Schwierigkeiten bei Programmen.
 Schüler mit Tablet-PCs: Teurer Elektroschrott?

Von Lehrern wird als vorteilhaft angesehen, dass die Schüler während des Unterrichts besser aufpassen, sie lernen die Grundlagen eines Computers und Schülern ist es möglich, jederzeit und überall zu lernen.
Gleichzeitig nannten die Lehrer die drei größten Nachteile: Die Schüler bewegen sich nicht mehr so oft, sie haben Schwierigkeiten mit der Hand zu schreiben und sie spielen nicht mehr so oft mit Freunden und vernachlässigen damit soziale Kontakte.
Insgesamt sind die Lehrer mit den Tablet-PCs laut der Umfrage aber zufrieden. 2854 Personen wurden befragt.
Eine Bangkoker Schuldirektorin berichtete, dass 430 Erstklässler an ihrer Schule die Tablet-PCs benutzen. Sie dürften die Geräte auch mit nach Hause nehmen und sie dort unter Aufsicht der Eltern weiterhin zu benutzen.
Sie stellte fest, dass die Schüler in den Fächern Thai und Englisch mit Tablet-PCs bessere Noten erzielen, was sie darauf zurückführt, dass sich die Schüler die richtige Aussprache von Wörtern immer wieder hören können.
Sie bestätigte die Umfrage und wies darauf hin, dass es Schülern jetzt schwerer fiele, mit der Hand zu schreiben. Das müsse nun besonders trainiert werden.
Gefahr scheint aber von ganz anderer Seite zu drohen. Eine Bangkoker Schülerin, die jetzt in die zweite Klasse geht, erzählte, dass sie es sehr spannend fand, als sie vor einem Jahr den Tablet-PC erhielt. Ihr Lehrer habe ihr etwa eine Woche lang beigebracht, wie sie das Gerät zu benutzen hat.
Aber dann sagte sie: „Ich mag den Tablet-PC nicht mehr. Ein iPad wäre viel besser.“
Sie ließe den PC jetzt immer zu Hause und würde ihn nicht mehr in die Schule mitbringen. Die Lehrer fragten auch nicht danach. Sie benutze das Gerät weder in der Schule noch zu Hause.
Weerachat Soopunyo, Dozent an der Chulalongkorn Universität, ist diese Entwicklung bekannt. Er befürchtet, dass die Tablets als Elektroschrott enden. Es gebe Schüler, die die Tablet-PCs langweilig finden, wenn sie alle Programme kennen. Dann würden die Geräte wie ein zu Ende gelesenes Buch in der Ecke landen.
Seine persönliche Meinung sei daher, dass die Tablet-PC-Politik der falsche Weg sei. Es gäbe wichtigere Dinge, zumal das Budget sehr hoch ist. Das könnte sinnvoller eingesetzt werden. Beispielsweise um kleine Schulen zu unterstützen, die von Schließung bedroht sind.
Die Regierung hält an ihrer Politik fest und will 1,63 Millionen Tablet-PCs anschaffen. Das Budget hierfür beträgt 4,61 Milliarden Baht. Das neue Schuljahr hat vor zwei Monaten begonnen, die Erstklässler warten immer noch auf die Tablet-PCs.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Montag, 3. Juni 2013

Neues Schuljahr – keine Tablet-PCs

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Thailand - Das neue Schuljahr hat begonnen, aber die Regierung erfüllte bislang ihr Wahlversprechen nicht: Weder Erstklässler noch andere Schüler wurden mit einem Tablet-PC ausgestattet.
Schon letztes Jahr gab es eine Verzögerung bei der Auslieferung der Tablet-PCs an Schüler. Die zuständigen Behörden haben aus dieser Panne offensichtlich nichts gelernt, denn jetzt, ein Jahr später, kommt es erneut zu Verzögerungen.
Laut Bildungsbehörde soll es zu dieser Verspätung kommen, weil die Regierung erst jetzt die Vorgaben für die Ausschreibung abgeschlossen hat. Diese soll Mitte dieses Monats abgeschlossen sein, Ende des Monats könnte dann mit der Firma, die den Zuschlag bekommt, ein Vertrag unterzeichnet werden. Bis die Tablet-PCs geliefert werden, könnten weitere drei Monate ins Land gehen. In anderen Worten: Die Schüler werden sich mindestens bis September gedulden müssen.
1,6 Millionen Tablet-PCs sollen angeschafft werden, das Budget hierfür beträgt 5,4 Milliarden Baht.
Weshalb die Regierung die Ausschreibung drei Monate verspätet angesetzt hat, bleibt deren Geheimnis.

Text u. Bild: Wochen Blitz
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/39561-neues-schuljahr--keine-tablet-pcs.html#contenttxt

Donnerstag, 23. Mai 2013

Zehnte Thai-Schule mit deutschem PASCH-Netzwerk verbunden

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Bangkok - Mit der Mahidol Wittayanusorn School in Nakhon Pathom (Bangkok Metropolitan Region) hat sich die zehnte Schule in Thailand dem PASCH-Netzwerk angeschlosseneiner Initiative, die mit etwa 1.500 Schulen weltweit verbunden ist. Grundvorraussetzung für eine Aufnahme ist die Bereitschaft, der deutschen Sprache einen besonderen Stellenwert einzuräumen.
PASCH (http://www.pasch-net.de/) steht für "Schulen: Partner der Zukunft" und ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut (GI), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz.
Glaubt man den Angaben der thailändischen Zeitung "The Nation", so können nur die besten ausländischen Schulen Mitglied im PASCH-Netzwerk werden.
Eine Lehranstalt, die das Glück hat, aufgenommen zu werden, geniest angeblich gewisse Vorteile, wenn es darum geht Stipendien für die Schüler in Deutschland zu erhalten. Außerdem profitieren die Schüler von neuesten Lehrmaterialien und anderen Vergünstigungen.

Text u. Bild: Wochen Blitz
 http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok.html