Thailand/Malaysia - Thailand hofft auf die Unterstützung Malaysias für den Aufbau einer Mauer aus Beton und Stacheldrahtzäunen entlang ihrer Grenze, um Aufständische und Schmuggler abschrecken zu können.
Armeechef Prayuth Chan-ocha hatte den
Vorschlag eines Zauns entlang der Grenze der Premierministerin und
Verteidigungsministerin Yingluck Shinawatra unterbreitet,
mit dem Argument,
das Aufständische für die
Gewalt in den
südlichen Provinzen verantwortlich sind und
Waffen sowie explosive
Stoffe über die
Grenze heranschaffen würden.
Zudem würde der Grenzzaun den
Drogenhandel, den
Schmuggel von
Treibstoff und
anderer Waren stoppen.
Ein Sprecher des Internal Security Operation Command (Isoc) Banpot Phupian sagte, dass Malaysia im Prinzip
mit dieser Idee einverstanden ist, so dass
das Thema bei
einer nächsten Sitzung des Joint Border Committee angesprochen werden kann.
Thailand hat die Grenzabschnitte bereits vermessen und mitgeteilt, dass
die Gesamtlänge der zu schützenden Grenze 146,7 Kilometer lang sei.
Eine 6,5km lange Betonwand mit Stacheldraht würde in Songkhlas Bezirk Na
Thawee benötigt und ein Stacheldrahtzaun mit einer Länge von 130,9km in
den Bezirken Sadao und Saba Yoi sowie Tak Bai und Waeng von Narathiwat.
In Yala soll eine Betonmauer von 9,3km Länge entstehen.
Darüber hinaus gibt es noch Grenzzäune in Waldgebieten, die sich auf
einer Länge von mehr als 400km über die Berge in den Provinzen
Narathiwat, Yala, Songkhla und Satun erstrecken. Die Landesgrenze
zwischen Thailand und Malaysia ist insgesamt 647 Kilometer lang.