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Donnerstag, 29. August 2013

Baht weiterhin auf Talfahrt

 
Bangkok - Der thailändische Aktienindex fiel am 27. August, ebenso der thailändische Baht, der nur noch mit 32,15 zum US-Dollar gehandelt wurde. So wenig war der Baht zuletzt vor drei Jahren wert.

Der thailändische Aktienindex SET verlor 2,65% und schloss mit 1293,97 Punkten. Verantwortlich dafür sind ausländische Investoren, die Kapital im Wert von 890 Mio. Baht abzogen. In diesem Jahr verlor der SET bislang 7,39%.
Ein US-Dollar wurde mit 32,15 Baht gehandelt, der Euro steht deutlich über 43 Baht.
Börsenexperte Adisak Phupiphathirungulvon Thanachart Securitieserklärte, er könne kein Ende der Entwicklung erkennen. Er wolle nicht ausschließen, dass der SET weiter abrutscht.
Grund für den Absturz sind Panikverkäufe, weil US-Präsident Obama Optionen prüft, ob die Amerikaner in Syrien eingreifen, nachdem die dortigen Regierungstruppen angeblich Giftgas gegen Rebellen eingesetzt haben sollen.

Text u. Bild: Wochen Blitz....

Freitag, 12. Juli 2013

Leitzins bleibt unverändert bei 2,5%

Paiboon Kittisrikangwan
Bangkok - Das Komitee für Geldmarktpolitik der thailändischen Zentralbank BoT beschloss am 10. Juli, den Leitzins nicht zu verändern. Dieser steht bei 2,5%.

Der Chef des Komitees,Paiboon Kittisrikangwan, beschrieb die globale Konjunktur als durchwachsen. Einerseits habe sich die Wirtschaft in den USA stabilisiert, andererseits ließen die chinesischen Konjunkturdaten zu wünschen übrig. Letzteres habe Auswirkungen auf asiatische Exporte.
Was Thailand betrifft, so ist ein Rückgang der Exportsteigerung zu vermelden, ferner hat der Privatkonsum nachgelassen, die Nachfrage ist zurückgegangen. Grund sei, dass Verbraucher versuchten, ihre Schulden in den Griff zu bekommen.
Die zurückgehende Nachfrage im In- und Ausland führe gleichzeitig zu einer Verzögerung von Privatinvestitionen.
Das Komitee sieht allerdings keine Gefahren, hier würde nur der Markt reguliert, der zuvor außerordentlich starke Zuwachsraten zu verzeichnen hatte.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Freitag, 14. Juni 2013

Baht soll gestützt werden

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Finanzminister Kittirat (links) mit BoT-Gouverneur Prasarn

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Thailand - Finanzminister Kittirat Na-Ranong forderte die thailändische Zentralbank BoT auf, den sich auf Talfahrt befindenden Baht zu stützen.
Zunächst hatte Kittirat die BoT aufgefordert, den zu harten Baht aufzuweichen. Jetzt, da der Baht-Kurs fällt, fordert Kittirat die unabhängige Zentralbank auf, den Kurs zu stützen. Der Baht solle stabilisiert werden, das helfe sowohl Im- als auch Exporteuren, erklärte Kittirat am 13. Juni.

Der US-Dollar werde zurzeit mit um die 31 Baht gehandelt, vor wenigen Monaten seien es 28 gewesen, führte Kittirat aus und sprach von einer instabilen Währung.
Am 19. April war der Baht mit 28,66 zum US-Dollar so stark wie seit 16 Jahren nicht mehr, knapp zwei Monate später sind es fast 31 Baht zum US-Dollar.
Als der Baht den Höhenflug angetreten hatte, drohte Kittirat damit, den Gouverneur der Zentralbank,Prasarn Trairatvorakul, feuern zu wollen, weil dieser zunächst nicht eingriff. Schließlich senkte die Zentralbank am 29. Mai den Leitzins um 0,25% auf 2,5%.
Zwar würde der Baht schwächer werden, aber das sei bei anderen Währungen in der Region ebenfalls der Fall, so Prasarn. Dennoch habe die Zentralbank US-Dollar verkauft, um den Baht zu stützen.

Text u. Bild: Wochen Blitz....

Donnerstag, 13. Juni 2013

Baht auf Talfahrt


Thailand - Touristen und thailändische Exporteure sind begeistert: Der Wechselkurs des Baht rutscht immer weiter ab. Am 12. Juni wurde der US-Dollar vorübergehend mit 31,18 Baht gehandelt. Auch der Eurokurs liegt inzwischen deutlich über 40 Baht.
Hatte sich Finanzminister Kittirat Na-Ranong noch vor wenigen Wochen Sorgen über einen zu hohen Wechselkurs gemacht, könnte nun das Gegenteil eintreten. Noch sieht er allerdings keinen Anlass zur Sorge.
Investoren hatten seit Mitte 2012 Gelder in Höhe von rund 12 Milliarden US-Dollar in Thailand angelegt und ziehen jetzt Gelder wieder ab, weil die Konjunkturaussichten in den USA von Ratingagenturen als stabil bezeichnet wurden. Dadurch geriet auch der thailändische Aktienindex SET unter Druck.
Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit. Der Baht geriet unter Druck, als die Ratingagentur Moody’s über das thailändische Reisprogramm und dessen enorme Verluste berichtete, die mit 260 Milliarden Baht beziffert wurden. Moody’s wollte nicht ausschließen, Thailand deshalb ein schlechteres Rating zu geben.
In der Regierung will man aber einen Zusammenhang zwischen Moody’s Bericht und dem sinkenden Baht-Wechselkurs offensichtlich nicht erkennen.

Text u. Bild: Wochen Blitz...

Montag, 20. Mai 2013

Bankenspekulation treibt Baht in die Höhe

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Thailand - Das thailändische Finanzministerium hat die Schuldigen ausgemacht, die den Wechselkurs des Baht in die Höhe treiben: Es soll sich um thailändische Banken handeln, die Offshore-Kredite zu niedrigen Zinsen aufnehmen und in Thailand Geld teuer verleihen.
Somchai Sujjapongse, Chef des Amtes für Finanzpolitik, erklärte detailliert, woher das nach Thailand fließende ausländische Kapital im I. Quartal des Landes stammte. So hätten thailändische Banken 2 Milliarden US-Dollar geliehen, 4,7 Milliarden Dollar wurden in thailändische Staatsanleihen investiert, der Leistungsbilanzüberschuss betrug 1,2 Milliarden Dollar und ausländische Direktinvestitionen hatten ein Volumen von 206 Mio. Dollar.
Die Offshore-Kreditaufnahme thailändischer Banken erreichte fast die Hälfte der Investitionen von Ausländern in thailändische Staatsanleihen. Das sei bislang nicht erwähnt worden, so Somchai, obwohl diese Geschäfte der Banken den Wechselkurs in die Höhe trieben. Um welche thailändischen Banken es sich dabei genau handelt, wollte Somchai nicht verraten.
Er wies darauf hin, dass es keine Rolle spiele, dass die Banken nur 107 Mio. Dollar in Thailand verliehen. Es käme auf die Kreditaufnahme der Banken an, die Summe betrage zwei Milliarden Dollar.
Wie der WOCHENBLITZ berichtete, erreichte der Baht Mitte April ein 16-Jahres-Hoch, für einen Dollar gab es nur noch 28,55 Baht. Danach sank der Wert des Baht allerdings wieder, zurzeit ist der Dollar um die 29,80 Baht wert.
Nach wie vor ist offen, ob und wie die thailändische Zentralbank das Problem des Wechselkurses angehen will. Trotz Druck durch die Regierung, insbesondere Finanzminister Kittiratt Na-Ranong,verbittet sich der Gouverneur der Bank of Thailand (BoT),Prasarn Trairatvorakul, jedwede Einmischung. Am 29. Mai soll auf der monatlichen Sitzung der BoT erörtert werden, ob eine Senkung des Leitzinses sinnvoll ist, der zurzeit bei 2,75% steht. Finanzminister Kittirat hatte zunächst eine Senkung von einem Prozentpunkt und dann von 0,75% gefordert. Er drohte, Gouverneur Prasarn feuern zu wollen.

TExt u. Bild: Wochen Blitz
http://www.wochenblitz.com/nachrichten/39059-bankenspekulation-treibt-baht-in-die-hoehe.html#contenttxt


Montag, 13. Mai 2013

Leitzins wird vielleicht gesenkt


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Bangkok - Das Hickhack um den Baht-Wechselkurs nimmt kein Ende. Die thailändische Zentralbank BoT kündigte an, nun doch über eine Senkung des Leitzinses zum Ende des Monats nachzudenken. Mit politischem Druck hat das „natürlich“ überhaupt nichts zu tun, ließ BoT-Gouverneur Prasarn Trairatvorakulwissen.
Am 11. Mai erklärte Prasarn, er werde dem Plan einer Senkung des Leitzinses zustimmen, wenn die Konjunkturdaten vom I. Quartal d.J. dies zuließen. Über den politischen Druck, der auf ihn ausgeübt wird, verlor er kein Wort.
Der Druck auf die Zentralbank steigt, weil der Leitzins bei 2,75% steht und der Baht gegenüber dem US-Dollar seit Beginn des Jahres um 4% zulegte. Auch der Euro geriet im Vergleich mit der thailändischen Währung erheblich unter Druck.
Das Komitee für wirtschaftliche und soziale Entwicklung wird am 20. Mai die aktuellen Konjunkturdaten veröffentlichen. Diese Daten wolle die Zentralbank in ihre Entscheidung einbeziehen, wenn diese am 29. Mai darüber bestimmt, ob der Leitzins verändert werden soll.
alt
Finanzminister Kittirat Na-Ranong (links) übte immer größeren Druck auf die Bank of Thailand und ihren Gouverneur, Prasarn Trairatvorakul, aus, was darin gipfelte, dass Kittirat den Gouverneur feuern wollte
Prasarn wies zum wiederholten Male darauf hin, dass es die Politik der Zentralbank sei, Kontrollen an verschiedenen Stellen auszuüben. Das betreffe neben dem Leitzins auch die Geldströme und den Wechselkurs. Die BoT habe bereits mit dem Finanzministerium über die Geldflüsse in das Land, d.h. den Ankauf von Staatsanleihen gesprochen, erklärte Prasarn und meinte noch einmal, dass ein stabiler Leitzins das Abbild einer stabilen Wirtschaft sei. Wenn aber die Konjunkturdaten des I. Quartals keinen Anlass zur Sorge gäben, könnte darüber nachgedacht werden, ob der Leitzins doch gesenkt werden soll, um den starken Baht absichtlich zu schwächen.
Das Finanzministerium berief für den 13. Mai eine Sondersitzung ein, um noch einmal mit Vertretern der Zentralbank und Unternehmern die Problematik zu besprechen.
Prasarn erklärte vor dieser Sitzung, dass schwache Währungen den Baht so stark gemacht haben. Europa dümpelt in Stagnation vor sich hin, die Erholung der US-amerikanischen Konjunktur steht möglicherweise auf tönernen Füßen und Japan kämpft mit einer Deflation. Thailands Wirtschaft boomt und daher ist der Baht im Vergleich zu Währungen wie dem Euro, dem US-Dollar und dem Yen sehr stark, was einen Kapitalfluss nach Thailand ausgelöst hat. Das wiederum ließ den Wert des Baht noch weiter – und zu schnell, wie Prasarn zugabsteigen.
Prasarn wies auch auf Vorteile hin: Das energiehungrige Thailand könne nun Öl quasi zum Sonderpreis einführen, weil Importe billiger geworden sind. Noch wichtiger ist für Prasarn allerdings, dass der starke Baht zeigt, wie gut die Konjunkturlokomotive Thailand funktioniert.
Als vor 15 Jahren ein US-Dollar mit 50 Baht gehandelt wurde, da hätten die Leute gesagt, Thailand sei ein im Vergleich armes Land. Jetzt sei es genau umgekehrt, erklärte Prasarn.

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http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/38811-leitzins-wird-vielleicht-gesenkt.html#contenttxt

Sonntag, 12. Mai 2013

Cyber-Kriminelle zocken Banken ab


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Thailand - Bankräuber mit Pistolen und Strumpfmasken scheinen der Vergangenheit anzugehören: Immer öfter werden Konten mit Laptops und gefälschten Kreditkarten abgeräumt. Thailand steht in einer Liste von betroffenen Ländern ganz oben.
In den USA stehen sieben Tatverdächtige vor Gericht, die mit manipulierten Kreditkarten weltweit innerhalb von wenigen Stunden 45 Mio. Dollar von diversen Konten in der ganzen Welt abräumten. Allein die so genannte „New Yorker Zelle“ soll 2,8 Mio. Dollar erbeutet haben.
Die Cyber-Gauner infiltrierten Computersysteme von Kreditkartenunternehmen und nahmen sich insbesondere Prepaid-Kreditkarten vor, die eine Beschränkung von Barabhebungen aufweisen. Diese Beschränkung wurde von den Tätern aufgehoben und die Daten auf eine Magnetkarte ausgelesen, mit der dann Komplizen in aller Welt, auch in Thailand, Geld an Geldautomaten ungehindert abheben konnten. Die international operierende Organisation hob nach Angaben der amerikanischen Staatsanwaltschaft bei zwei Aktionen 5 sowie 40 Mio. Dollar bei insgesamt über 40.000 Transaktionen ab.

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http://www.wochenblitz.com/nachrichten/38745-cyber-kriminelle-zocken-banken-ab.html#contenttxt

Samstag, 11. Mai 2013

Thailand könnte an Glaubwürdigkeit einbüßen


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Bangkok - Wenn die Zentralbank ihren Ruf auf den Finanzmärkten verspielt, könnte das die Zinsen für die Kredite bezüglich der geplanten Infrastrukturprojekte mit einem Volumen von zwei Billionen Baht in die Höhe treiben.
Davor warnte der Gouverneur der thailändischen Zentralbank, Bank of Thailand (BoT),Prasarn Trairatvorakul, und geht damit bezüglich des Hickhacks um die Forderung der Regierung nach einer Senkung des Leitzinses in die Offensive.
Zurzeit hätten die Finanzmärkte Vertrauen in die monetäre Disziplin der BoT, was daran abzulesen ist dass es für langfristige Staatsanleihen – 48 Jahre – 4,27% Zinsen gibt. Verliert die BoT an Glaubwürdigkeit, würde das anders aussehen, weil es Befürchtungen wegen eines signifikanten Anstiegs der Inflationsrate geben könnte.
Prasarn argumentierte, dass eine Änderung des Leitzinses einen guten Grund haben sollte. Und ein starker Baht ist in seinen Augen kein guter Grund, zumal der Immobilienmarkt und das Kreditwesen Zuwachsraten aufzuweisen haben. Die Inflationsrate halte sich gleichzeitig in Grenzen. Allein aus diesen Gründen sei es gerechtfertigt, den Leitzins bei 2,75% zu belassen.
Prasarn sagte ferner, es sei besser, zunächst die Konjunkturdaten für das I. Quartal abzuwarten, die Ende Mai vorliegen werden, wenn in der BoT der Leitzins das nächste Mal geprüft wird. Dann werde man auch das Problem des ausländischen Kapitals erörtern, das wegen der relativ hohen Zinsen nach Thailand fließt.

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http://www.wochenblitz.com/nachrichten/bangkok/38744-thailand-koennte-an-glaubwuerdigkeit-einbuessen.html#contenttxt