Montag, 22. April 2013

Schaffa, Schaffa... Heissle baua,,,

...ond net noch de Mädla schaua. Diese Lebens-Maxime wird allgemein den Schwaben zugeschrieben. Nun ja, das mit den Mädels ist im Seebad Pattaya verständlicherweise etwas schwierig. Aber wussten Sie, dass es auch schwäbische Thailänder gibt? Tailänder, die arbeiten und arbeiten, sich nichts gönnen? Selbst der Urschwabe wird bei 38 Grad im Schatten seine Lieblingslektüre, nämlich sein Sparbuch, aus der Hand legen und sich mit heraushängender Zunge dem nächstliegenden Wasserspender widmen. Nicht so das etwas in die Jahre gekommene Ehepaar, das ich Ihnen heute vorstellen will:
 

Nach diesem, aus dem schwäbischen Raum kommenden Spruch, entstehen in Schwaben Häuser und andere Wertgegenstände. Dass dies auch in Thailand zum Teil zelebriert wird, war mir recht neu.

Ich habe ein etwas in die Jahre gekommenes Ehepaar entdeckt, das genau nach diesem Prinzip arbeitet. Mit dem Mann bin ich etwas befreundet, sowie man das in Thailand nennen kann. Die Beiden betreiben ein kleines Restaurant. Der meiste Verdienst kommt aber aus dem Straßenverkauf von allerlei Speisen.

Nun aber folgt die Geschäftsidee, die auch recht einträglich ist:
Das Restaurant und der Verkauf werden um 18:00 Uhr geschlossen. Da nämlich gehen die Beiden schlafen. Warum??? Um 2:00 Uhr morgens öffnen sie wieder. Ja, seltsam, werden Sie sich fragen. Ganz einfach: Um 3:00 Uhr morgens schließen die Bars in Pattaya-Citty. Da viele Bar-Ladies hier in Naklua wohnen, kommen die zurück, die keinen Farang ergattern konnten. Die haben zwar keinen Farang abbekommen in dieser Nacht aber sie sind hungrig. Und damit verdienen die zwei älteren Leute ihr Geld.

Die Beiden besitzen mehrere Häuser und auch eine Motorjacht, die sie tagesweise verpachten. Also die sind wirklich reich. Sie zeigen es aber nicht. Man sieht die Beiden nur arbeiten.

Ja, schaffa, schaffa Heisle baua!!!!

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