Mittwoch, 11. Juni 2014

THAI Maschine nach Terrorangriff in Karachi gestrandet


Karachi/Bangkok - Ein Sprecher der Thai Airways International (THAI) gab am Montag bekannt, dass der aus Maskat (Oman) kommende Flug TG 508 mit insgesamt 296 Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf dem internationalen Flughafen von Karachi (Pakistan) nach einem Terrorangriff am Sonntagabend gestrandet sei.

Die Maschine hatte den Flughafen in Maskat um 20:05 Uhr verlassen und war wie geplant gegen 22:50 Uhr Ortszeit auf dem Jinnah International Airport in Karachi gelandet. Um 23:50 Uhr sollte der Flug dann Richtung Bangkok fortgesetzt werden.......
Wochenblitz

Sonntag, 8. Juni 2014

Die Woche (08. Juni 2014)

Die Woche (08.Juni 2014)


Liebe Thailandfreunde,

die Gemüter haben sich etwas beruhigt, der Altag ist fast wieder eingekehrt. Fast.
Das Resultat der monatelangen Demonstrationen, der Gewalt, der Ungewissheit, der Behinderungen bekommen die Thais nun zu spühren. In der Tourismusbranche sieht es z. B. nicht sehr gut aus. Es ist zwar Nachsaison, also auch unter normalen Umständen etwas ruhiger, jedoch dieses Jahr macht sich der Rückgang des Tourismus doch sehr stark und schmerzhaft bemerkbar. 
Die Militärregierung ist um Schadensbegrenzung bemüht. Die Sperrstunde, die so manchen Urlauber verärgert hat, ist in den meisten Touristenhochburgen aufgehoben worden. Das Kriegsrecht jedoch bleibt vorerst aufrecht erhalten. Auch werden die Militärs nicht müde, immer wieder zu versichern, dass die Zensur der Presse und die allgemeine Beschränkung der Meinungsfreiheit nur der Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung diene.
 Insofern ist momentan ein kleiner Erfolg zu verbuchen und die Chance gegeben, den Zwiespalt der Bevölkerung zu überwinden. Ob und wie dies geschehen wird und ob die Mehrheit des Volkes letzendlich mit freien, demokratischen Wahlen ein Selbstbestimmungsrecht erhalten wird bleibt abzuwarten.

Pattaya, Beach Road,  aufgenommen: 5. Juni 2014, 15:20 Uhr

Nun zu den Schlagzeilen der Woche:





Bangkok

Montag, 2. Juni 2014

  • NCPO-Sprecher fordert alle Teile der Bevölkerung zur Kooperation auf
  • NCPO zeigt sich von der Ablehnung der USA und Australien unbeeindruckt
  • 62 Länder haben Reisewarnungen für Thailand herausgegeben
  • USA von Prayuth's Ankündigung alles andere als begeistert
  • Yingluck bedankt sich bei der thailändischen Bevölkerung

Mittwoch, 4. Juni 2014

  • IKT verzichtet auf eine Blockade der sozialen Medien
  • Thailänder müssen ihre Waffen abgeben
  • Ausgangssperre für Pattaya, Phuket u. Koh Samui aufgehoben

Donnerstag, 5. Juni 2014

  • Geburtstagsfeier der Königin Elisabeth in Bangkok abgesagt
  • Tourismusbranche erwartet weitere Schritte von der Militärjunta

Freitag, 6. Juni 2014

  • Parteiloses Thailand
  • Bei einer geräumten PDRC-Demomeile Leiche und Waffen gefunden
  • Wissenschaftler fordern Streichung des Wasser Management Plans
  • Suwat bittet NCPO die Sperrstunde in 8 weiteren Gebieten aufzuheben
  • NACC nimmt Ermittlungen gegen Yingluck auf
  • Thailand so billig wie noch nie? Gratis-Angebote gegen Touristenschwund
  
Pattaya


Walking Street in Pattaya nach Aufhebung der Ausgangssperre

Die Schlagzeilen:


Donnerstag, 5. Juni 2014

Zur Hochsaison: Buchungen gehen nur schleppend

Walking Street in Pattaya nach Aufhebung der Ausgangssperre

Thailand - Der thailändische Hotelverband (THA) bat den National Council for Peace and Order (NCPO) Pläne zu entwerfen, damit Touristen ihr Vertrauen in das Land zurückgewinnen.

Der Hotelverband bat das Militär ferner, die nächtliche Ausgangsperre für weitere Touristenhochburgen aufzuheben, so beispielsweise in Chiang Mai und in der Hauptstadt. Wie der WOCHENBLITZ berichtete, wurde die Ausgangssperre bislang für Phuket, Koh Samui und Pattaya aufgehoben.
Weiterhin empfahl der Hotelverband, das Kriegsrecht aufzuheben, wenn es die Situation zulässt, weil sich ein Land, in dem Kriegsrecht herrscht, touristisch schlecht vermarkten lässt.
Der Hotelverband fürchte sich vor negativen Nachrichten, die im Ausland verbreitet werden, und vor Warnungen vor Reisen nach Thailand, hieß es. Über 60 Länder haben entweder zu äußerster Vorsicht aufgerufen oder ihren Bürgern sogar empfohlen, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Thailand zu stornieren......
Wochenblitz

Abt lässt Schrein mit Bildern von Sturmgewehren und Granatwerfern "modernisieren"

Chiang Mai - Der Abt des City Pillar Shrine's in Chiang Mai war der Meinung, dass die Waffen der vier Schutzengel an den Wänden des bekannten Schreins nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen und beauftragte einen lokalen Künstler, die Engel mit moderneren Waffen zu bestücken......
Wochenblitz

ASEAN-Vorsitz versteht Situation in Thailand


Rangun/Bangkok - Der Vorsitzende des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) erklärte vor Journalisten, er habe Verständnis für die aktuelle politische Situation in Thailand und erkläre sich bereit, sie den übrigen Mitgliedsstaaten zu verdeutlichen, um mögliche Einmischungen in die inneren Angelegenheiten des Königreichs zu verhindern.....
Wochenblitz

Dienstag, 3. Juni 2014

DDPM avisiert schwere Regenfälle für 12 südliche und östliche Provinzen


Thailand - Das Amt für Katastrophenschutz (DDPM) hat unter Berufung auf Informationen des Meteorologischen Instituts die Bewohner von 12 südlichen und östlichen Provinzen vor starken Regenfällen in Verbindung mit Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.

"Ein starker Südwest Monsun wird voraussichtlich zwischen dem 4. und 8. Juni in mehreren östlichen und südlichen Gebieten des Andamanischen Meeres wüten, was zu schweren Überschwemmungen führen kann. In gebirgigen Regionen muss sogar mit Erdrutschen gerechtet werden", sagte DDPM Direktor Chatchai Promlert vor Journalisten.

Betroffen sind im Osten die Provinzen Chonburi, Rayong, Chantaburi und Trat.
Im Süden sind die Provinzen Chumporn, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Ranong, Phang Nga, Phuket, Krabi und Trang gefährdet.
Wochenblitz

Sonntag, 1. Juni 2014

Die Woche (01. Juni 2014)

Die Woche (01.Juni 2014)


Liebe Thailandfreunde,

im Südosten nichts Neues. Jedenfalls nichts Weltbewegendes. Alles blieb bis auf ein paar Anti-Putsch-Demonstrationen, die im Keim erstickt wurden, ruhig. Die Anführer der beiden Verfeindeten Lager sind wieder auf freiem Fuß, die Ausgangssperre, besonders für Touristen sehr ärgerlich, wurde  verkürzt. (00 - 04 Uhr)

Also kein Horrorszenarium wie ein deutschsprachiges Wurstblättchen Glauben machen will. Unter der Überschrift: "Göppinger Schülerin flüchtet vor Militärputsch in Thailand" sollen die "Schreckenserlebnisse" einer Gastschülerin der erschaudernden Umwelt eine Gänsehaut über den Rücken jagen. "Überall am Straßenrand standen junge Uniformierte Männer mit Rucksack" heißt es da an einer Stelle. Ja liebes Pippimädchen, auch in Thailand sind Soldaten keine alten Säcke, tragen Soldaten Unifom und Rücksäcke, keine Handtäschchen.
Solcherlei Journalismus, Effekthascherei und Panikmache schadet eher. Aber Geld stinkt bekanntlich nicht.

Soweit, so gut, was uns hier etwas beunruhigt ist die doch sehr weit eingeengte Meinungsfreiheit. Es wird die Schließung der Sozialen Netzweke wie Google und Facebook befürchtet.

Auch die Medien wurden angewiesen, keine Berichte zu verbreiten, die die Ruhe und Ordnung stören könnten. Was auch immer man darunter verstehen mag.
Die Printmedien bringen daher kaum Kommentare und auch sonst werden Ereignisse gar nicht erwähnt oder etwas geschönt. Auch spielen einige Gazetten mit Worten und Assotiationen. Da ist z. B. vom "Führer der Junta" die Rede....... Honi soit qui mal y pense.


Humor ist, wenn man trozdem lacht

 Nun zu den Schlagzeilen der Woche



Montag, 26. Mai 2014

  • Widerstand gegen Putsch - Armeechef zementiert Macht
  • Soldaten gehen gegen Demonstranten vor
  • Proteste gegen Putschisten
  • USA sagen nach Putsch Militärübungen ab
  • Journalisten „besorgt“ über Junta-Zensur

Dienstag, 27. Mai 2014


  • Touristen abgeschreckt und reisen früher ab als geplant
  • Anti-Coup Demonstration am Strand in Jomtien
  • Prayuth: “Zeitrahmen für Neuwahlen hängt von Situation ab”

Donnerstag, 29. Mai 2014


  • Prayuth: Reporter sollen nicht so viele Fragen stellen
  • Gouverneure und hochrangige Polizeibeamte versetzt
  • Ausgangssperre könnte in Touristengebieten aufgehoben werden
  • Die Europäische Union (EU) warnt Thailand und fordert die dringende Wiederherstellung der Demokratie
  • Droht Thailand eine weitere Blockade von Google und Facebook?
  • Versöhnungszentren sollen Versöhnung fördern
  • Noch 15 Monate bis zu den Wahlen

 Freitag, 30. Mai 2014

  • Bekannter Ex-Puea Thai Abgeordneter der Majestätsbeleidigung beschuldigt
  • Der Weg zu den Wahlen
  • Facebook vorübergehend in Thailand nicht zu erreichen
  • Urlaub mit Ausgangssperre
  • Demonstrationen sind nicht erlaubt
  • Noch 15 Monate bis zu den Wahlen 
Die monatelange politische Krise in Thailand hat Urlauber und Investoren abgeschreckt, und nach dem Militärputsch wird es nicht besser.




Version Pattaya