Samstag, 22. März 2014

Smog: Flüge nach Chiang Mai umgeleitet

Chiang Mai - Auf dem Flughafen von Chiang Mai konnten am 21. März wegen schlechter Sichtverhältnisse vier Flugzeuge nicht landen. Mehrere Maschinen konnten erst mit Verspätung starten.
Vier Flugzeuge aus Bangkok kommend, drehten um und kehrten wieder in die Hauptstadt zurück, weil am Morgen die Sicht in Chiang Mai auf unter 1,5 Kilometer fiel, erklärte ein Sprecher der Flughafenbetreiberin AoT. Wenn die Sicht auf unter 2,5 Kilometer fällt, gilt eine Landung als unsicher.
Der Flughafen in Chiang Rai war von dem Problem nicht betroffen, allerdings betrug die Sichtweite auf dem Mekong River nur rund einen Kilometer. Kapitäne von Schiffen und Barken wurden zu äußerster Vorsicht aufgerufen.
Das Amt für natürliche Ressourcen und Umweltschutz in Lampang gab bekannt, dass die Feinstaubbelastung 29 Tage hintereinander den Grenzwert überschritten habe....(Wochenblitz)

Donnerstag, 20. März 2014

Investoren sollen zurückkehren

Thailand - Außenminister Surapong Tovichakchaikul hat an ausländische Investoren und Touristen appelliert, nach Thailand zurückzukehren, weil der Ausnahmezustand aufgehoben worden ist.
Surapong sprach am 19. März mit 60 Botschaftern und Diplomanten sowie Mitgliedern internationaler Organisatoren.

Vor dem Einkaufszentrum CentralWord befindet sich ein mit Blumen „verschönerter“ Militärkontrollpunkt. Dieser soll trotz Aufhebung des Ausnahmezustandes vorläufig nicht geräumt werden.
Er bat ausländische Investoren, die möglicherweise wegen der innenpolitischen Krise zurückhaltend sind, nach Thailand zurückzukehren. „Thailand ist immer noch ein interessanter Ort für Investitionen“, sagte Surapong. Gleichzeitig hoffe er, dass die negativen Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zurückgenommen werden.
Um das Ausland über die aktuelle politische Lage zu informieren, plane er Reisen nach China, Japan und Südkorea.
Soldaten aller drei Waffengattungen werden weiterhin an Kontrollpunkten in Bangkok und umliegenden Provinzen stationiert bleiben, auch wenn der Ausnahmezustand aufgehoben wurde. Ein Armeekommandeur erklärte, dass es vorläufig keine Veränderungen gebe, was die 176 eingerichteten Kontrollpunkte des Militärs betreffe.
Nach Medienberichten soll die Anzahl verringert werden, diese Entscheidung liege aber beim Zentrum zur Durchsetzung von Ruhe und Frieden (CAPO), erklärte der Kommandeur. Man sei bereit, die Entscheidung der CAPO anzuhören und dann entsprechend zu reagieren....(Wochenblitz)

Hongkong lockert Reisewarnung

Thailand - Die Regierung von Hongkong lockerte am 19. März ihre umstrittene Reisewarnung in Bezug auf Thailand, mit der sie Bangkok dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien gleichsetzte.

Die Warnung, seit Januar gültig, wurde insbesondere in Thailand heftig kritisiert. In den aktualisierten Hinweisen heißt es nun, dass der Ausnahmezustand aufgehoben und durch die ISA-Gesetze ersetzt wurde.
Das deutsche Auswärtige Amt hat ebenfalls neue Reisehinweise für Thailand herausgegeben, Stand 19. März. Hier heißt es unter anderem:
„Anfang März 2014 haben die Regierungsgegner die Blockaden mehrerer Verkehrsknotenpunkte im Innenstadtbereich Bangkoks größtenteils beendet. Die Regierungsbehörden haben daraufhin mit Wirkung vom 19. März 2014 die Notstandsregelungen außer Kraft gesetzt. Das weiterhin geltende Sicherheitsregime nach dem „Internal Security Act“ soll am 30. April 2014 auslaufen.
An einigen Orten (insbesondere Lumpini Park, Phan-Fah Brücke in der Nähe des UN Gebäudes und am Regierungskomplex Chaeng Watthana) finden weiterhin Protestaktionen statt.
In räumlicher Nähe zu Demonstrationsorten kam es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Zwischenfällen. Es wird daher weiterhin empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in anderen Landesteilen zu meiden.
Am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport, herrscht normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind ohne Einschränkungen möglich.
In den Touristenzentren im Süden und Norden Thailands wie z.B. Phuket, Krabi oder Chiang Mai ist die Lage ruhig, für Touristen bestehen keinerlei Einschränkungen.“...(Wochenblitz)

Schwefeldioxidbelastung über Grenzwert

 Samut Prakan - Das Pollution Control Department der Provinz Samut Prakan gab am Mittwoch, den 19. März bekannt, dass die Schwefeldioxidbelastung in der Region um die Müllhalde Praeksa teilweise die Belastungsgrenzwert überschritten hat.....(Wochenblitz)

Mittwoch, 19. März 2014

Brennende Müllkippe: Samut Prakan teilweise evakuiert

Buriram - Thongchai Lueadul, Gouveneur der Provinz Buriramm, hat die Einwohner der Provinz Buriram wiederholt vor den Folgen von Brandrodungen gewarnt. Zur Zeit herrscht in vielen Thailands, sowie auch in Buriram eine Dürre, weshalb Brandrodung verheerende Wirkungen haben können.

Starke Rauchentwicklung auf der brennenden Müllkippe

Man kann wegen des Smogs kaum die Hand vor Augen erkennen

In der Gemeinde wurde laut Gouverneur Khanit Iamrahong der Notstand ausgerufen. Die Feuerwehr versucht weiterhin, den Brand zu löschen. Mitarbeiter von Behörden kümmern sich um die Anwohner. In der Luft soll sich laut Behördenangaben Schwefeldioxid befinden, der die als gesundheitsschädlich geltenden Grenzwerte überschreitet.
Anwohner, die in einer Entfernung von 1,5 Kilometer und darunter am Brandherd wohnen, sollen ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen.
Der Grenzwert in Thailand liegt für Schwefeldioxid bei 0,75 ppm (Teile pro Million), in unmittelbarer Nähe der Müllkippe wurden zwischen 8 und 10 ppm gemessen, außerhalb eines einen Kilometer großen Radius sind es immer noch zwischen 2 und 4 ppm. Dagegen soll der Anteil von Kohlenmonoxid in der Luft bei 12 ppm liegen, hier wurde der Grenzwert bei 27 ppm festgelegt. Tatsache ist aber, dass Fotos und Aufnahmen von Fernsehteams zeigen, dass in dem Gebiet wegen des Smogs kaum die Hand vor Augen zu erkennen ist.
Auch die Hauptstadt ist betroffen, hier sind es die Bezirke Bang Na, Saphan Sung, Lat Krabang und Prawet, erklärte der Vize-Direktor der Umweltschutzbehörde von Bangkok, Somchai Chatsakulpen.
Eine Augenzeugin, die in einer Firma an der Bang Na-Trat Road arbeitete, sagte, der Rauch stinke wie „verbranntes Plastik.“ Die Lage soll sich am gestrigen Nachmittag gebessert haben.
Die Behörden untersuchen die Brandursache, vermuten aber, dass das Feuer durch hohe Temperaturen ausgelöst wurde, von denen viele Gebiete Bangkoks und auch das benachbarte Samut Prakan betroffen sind. Die Hitze könnte Methangas entzündet haben, die Flammen griffen dann schnell auf den Müll über.
Die Müllkippe ist eigentlich geschlossen und darf nicht mehr benutzt werden. Doch Ermittler fanden jetzt schon heraus, dass sie nach wie vor für illegale Müllentsorgung benutzt wird....(Wochenblitz)

Polizei fahndet nach flüchtigem Hunde-Vergewaltiger

Nakhon Ratchasima - Ermittler der Polizeistation Chok Chai in der nordöstlichen Provinz Nakhon Ratchasima fahnden nach einem 50-jährigen Mann, der eine drei Jahre alte Golden Retriever Hündin seines Nachbarn vergewaltigt haben soll.
Anuwat Saitong erschien gegen Mittag mit seiner Hündin "Dodo" auf der Polizeistation, um Anzeige gegen seinen Nachbarn Ched Pholsak zu erstatten. Der 36-Jährige berichtete, er habe gerade ferngesehen, als seine draußen spielende Tochter ins Haus gelaufen sei und sagte, sie höre "Dodo" schmerzhaft jaulen ... und zwar aus dem Haus des Nachbarn....(Wochenblitz)

Behörden drohen mit Gefängnis bei Brandrohdung

Buriram - Thongchai Lueadul, Gouveneur der Provinz Buriramm, hat die Einwohner der Provinz Buriram wiederholt vor den Folgen von Brandrodungen gewarnt. Zur Zeit herrscht in vielen Thailands, sowie auch in Buriram eine Dürre, weshalb Brandrodung verheerende Wirkungen haben können....(Wochenblitz)